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Befund
Befund

 

In den meisten Fällen wird das erleichternde Ergebnis lauten: kein Verdacht auf Brustkrebs. Doch sollten Sie bis zur nächsten Untersuchung in zwei Jahren auffällige Veränderungen in Ihrer Brust auf jeden Fall ernst nehmen. Im Zweifel konsultieren Sie immer besser die Fachärzte für Mammographie im MVZ Rheine.

Bei der Auswertung der Mammographie-Aufnahmen besteht ein hoher Sicherheitsstandard. Zwei Fachärzte des MVZ Rheine analysieren unabhängig voneinander die Aufnahmen Ihrer Brust Millimeter für Millimeter. Dabei soll möglichst keine Veränderung übersehen werden, aber auch kein harmloser Schatten als verdächtiger Befund eingestuft werden.

Der hohe Sicherheitsstandard bei der Auswertung der Bilder braucht ausreichend Zeit. Daher erhalten Sie das Untersuchungsergebnis nicht am gleichen Tag, sondern meistens innerhalb von einer Woche per Post. Da allen Verantwortlichen bewusst ist, dass die Zeit des Wartens auf das Ergebnis für Sie belastend ist, wird versucht die Zeit so gering wie möglich zu halten.

 

Unauffälliger Befund.
 
Bei etwa 95 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie keinen Hinweis auf Brustkrebs. Diesen Frauen wird schriftlich mitgeteilt, dass sie in zwei Jahren wieder unaufgefordert zum Mammographie-Screening eingeladen werden. Auf gutartige Veränderungen, die nur äußerst selten ein Risiko darstellen, wird in der Mitteilung nicht hingewiesen.

Bitte beachten Sie: Trotz aller Sorgfalt kann ein Tumor übersehen worden sein. Oder ein Tumor wächst erst in den zwei Jahren bis zur nächsten Untersuchung heran. Sie sollten sich deshalb direkt an eine Ärztin oder einen Arzt wenden, wenn Ihnen in der Zeit bis zur nächsten Mammographie Veränderungen an Ihrer Brust auffallen, wie etwa: tastbare Knoten, Dellen oder Verhärtungen der Haut, sichtbare Verformungen, Hautveränderungen oder Einziehungen der Brustwarze, Blutungen oder andere Absonderungen aus der Brustwarze.

 

Auffälliger Befund.
 
Die Mammographie-Untersuchung soll möglichst keine Veränderungen übersehen, auch wenn sie noch so klein sind. Deshalb wird jedem ausreichenden Verdacht nachgegangen. Zeigen Ihre Röntgenbilder Veränderungen, die abgeklärt werden sollten, werden Sie zu einer weiteren Abklärungsuntersuchung eingeladen. In den meisten Fällen bestätigt sich der Verdacht auf Brustkrebs glücklicherweise nicht. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass fünf von sechs Frauen, die zu einer weiteren Untersuchung eingeladen werden, keinen Brustkrebs haben.

Je nach Art der Gewebeveränderung in der Brust können folgende, unterschiedliche Untersuchungen notwendig sein: Bei einigen Veränderungen sind zusätzliche Röntgenaufnahmen der Brust erforderlich - zum Beispiel eine Vergrößerungsaufnahme. Auch die Ultraschalluntersuchung, in der Fachsprache Sonographie genannt, kann bei Auffälligkeiten, die in der Mammographie entdeckt worden sind, wertvolle Zusatzinformationen bieten.

Nach Abschluss dieser Untersuchungen werden die Fachärzte im MVZ mit Ihnen das Ergebnis und weitere Vorgehen besprechen. Falls auch die zweite Mammographie und weitere Untersuchungen den Verdacht auf Brustkrebs nicht ausräumen konnten, muss (meist ambulant) eine Gewebeprobe entnommen werden. Das abschließende Ergebnis, Ihren Befund, erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Wenn sich der Verdacht auf Brustkrebs erhärtet, werden Sie in einer qualifizierten Klinik nach den besten derzeit verfügbaren Standards weiter behandelt und betreut. Wenn der Brustkrebs früh entdeckt wird, stehen Ihre Chancen gut, dass er dauerhaft entfernt und Ihre Brust erhalten werden kann.